Heizlast nach Fläche abschätzen
Multipliziere die beheizte Fläche mit einem begründeten spezifischen Wärmeverlust, um erste Leistungsvarianten zu vergleichen. W/m² muss aus einer Gebäudebewertung stammen. Das Werkzeug berechnet keine raumweise Norm-Heizlast aus Klima, Lüftung und Hüllflächen.
Geprüft:
Rechner
Flächenmethode
Q [kW] = Aheated [m²] × q [W/m²] / 1000
Die Leistung ist proportional zu beiden Eingaben. Doppelte Fläche bei gleichem q ergibt doppelte Leistung. q muss Gebäude und Auslegung berücksichtigen; ein allgemeiner Alterswert verbirgt Unterschiede. Beheizte Bodenfläche ist keine Außenwandfläche. Keine willkürliche Reserve auf bereits konservative Eingaben aufschlagen.
Welche Heizleistung für 50 m²?
50 m² mit beispielhaft q = 50 W/m² ergeben 2,5 kW. Bei 30 W/m² sind es 1,5 kW, bei 80 W/m² 4,0 kW. Die Szenarien zeigen Abhängigkeiten, keine Empfehlung für unbekannte Gebäude. Klima, Luftdichtheit und Verglasung können die benötigte Leistung stark verändern.
Vor der Geräteauslegung
Eine endgültige Heizlast braucht Innen-/Außenauslegungstemperaturen, Transmission, Brücken, Lüftung/Infiltration, Raumgrenzen und begründete Wiederaufheizung. Geräte benötigen passende Betriebstemperaturen, Mindestmodulation und Systemplanung. Dieser Flächenrechner wählt keinen Kessel, keine Wärmepumpe oder Heizkörper und bestätigt keine Normberechnung. Quelle für W/m² dokumentieren.
Herkunft von q
q [W/m²] = Qdesign [kW] × 1000 / Aheated [m²]
Verwende eine dokumentierte Heizlastbewertung für dieselbe beheizte Fläche, Innen- und Außenauslegungstemperaturen sowie Lüftungsbedingungen. Ein vorhandenes Ergebnis von 6 kW für 100 m² entspricht beispielsweise 60 W/m². Die Division fasst ein bestehendes Ergebnis zusammen und berechnet keine neue Auslegungsheizlast. Übertrage den Wert nicht ohne Bewertung auf ein anderes Gebäude.
Die DOE-Quelle erklärt, warum die Geräteauslegung mit einer Gebäudelastberechnung beginnt und Faustregeln zu Überdimensionierung führen können. Ihr US-Kontext liefert weder ein allgemeingültiges q noch einen Nachweis europäischer Normen. NIST belegt die Einheitenumrechnung, nicht die gewählte Heizlast.
Heizlastabschätzung für 100 m²
Für 100 m² ergeben beispielhafte 30, 50 und 80 W/m² 3, 5 und 8 kW. Fläche allein reicht nicht. Begründeten spezifischen Verlust und Quelle eingeben. Keine Geräteauslegung oder raumweise Norm-Heizlast.
Heizlastabschätzung für 150 m²
Für 150 m² ergeben beispielhafte 30, 50 und 80 W/m² 4,5, 7,5 und 12 kW. Fläche allein reicht nicht. Begründeten spezifischen Verlust und Quelle eingeben. Keine Geräteauslegung oder raumweise Norm-Heizlast.
Watt in BTU pro Stunde
1 W = 3.412141633 BTU/h
1000 W sind 3412,142 BTU/h; 12000 BTU/h entsprechen etwa 3516,853 W. BTU/h ist Leistung, BTU Energie. Stunden liefern Energie; die Umrechnung dimensioniert keine Heiz- oder Kühlanlage.
Rechner — Watt in BTU pro Stunde
Wärmeverlust eines Bauteils
Q [W] = U × A × ΔT
20 m² bei U = 0,25 und ΔT = 30 K ergeben 150 W bzw. 511,821 BTU/h. Eine Differenz von 30 °C ist 30 K. Stationärer Transmissionsanteil ohne Lüftung, Brücken und Wiederaufheizung; keine gesamte Gebäudeheizlast.
Rechner — Wärmeverlust eines Bauteils
Raummaße und eingegebene W/m²
Q [W] = length × width × q; BTU/h = Q × 3.412141633
5 m × 4 m bei beispielhaften 70 W/m² ergeben 1,4 kW und 4777 BTU/h. Begründetes q eingeben; Abmessungen allein bestimmen keinen Bedarf. Einfacher Flächenansatz, keine raumweise Bemessung.
Rechner — Raummaße und eingegebene W/m²
Rechenbeispiele — illustrative Eingaben
| A [m²] | q [W/m²] | Q [kW] |
|---|---|---|
| 50 | 30 | 1.50 |
| 50 | 50 | 2.50 |
| 50 | 80 | 4.00 |